Augengrippe Meldepflicht in Deutschland



Meldpflicht bei Augengrippe

Die Augengrippe zählt zu den wenigen meldepflichtigen Krankheiten in Deutschland, da die Augengrippe durch Adenoviren der Typen 8 und 19 ausgelöst wird, welche besonders aggressiv und gleichzeitig sehr unempfindlich sind. Bei normaler Raumtemperatur können Adenoviren sogar wochenlang an Türklinken, Treppengeländern und anderen Gegenständen überleben. Seit Einführung der Meldepflicht für Augengrippe im Jahr 2001 war die Zahl der jährlichen erkrankten Personen in Deutschland großen Schwankungen unterworfen und betrug teilweise nur zwischen 100 und 2100 Erkrankungen. Erkrankte Personen erhalten eine mehrwöchige Krankschreibung und sollten in jedem Fall der Meldepflicht für Augengrippe nachkommen. Bereits bei den ersten Symptomen der Augengrippe sollte ein Arzt aufgesucht werden, welcher bei einer tatsächlichen Infektion mit der Augengrippe umgehend das Gesundheitsamt informieren muss.

   

Suchanfragen vom 22.09.2017

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Wichtiger Hinweis zur Augengrippe:

Die Informationen auf diesen Seiten ersetzen keinen Arztbesuch oder professionelle medizinische Untersuchung, Beratung und Behandlung. Beim Verdacht auf Infektion durch den Adenovirus sollten Sie einen Facharzt aufsuchen. Wir warnen hiermit ausdrücklich vor Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung bei dieser ansteckenden Viruserkrankung.

 

Der derzeit einzig bekannte Schutz gegen den Adenovirus ist Hygiene und regelmäßiges Handewaschen sowie Desinfektion der Hände mit einem geeigneten Präparat. Lassen Sie sich bitte nicht von Medienberichten verunsichern, denn auch bei einer Infektion durch die sogenannte Augengrippe besteht keine Lebensgefahr!

   

Die Augengrippe ist in der Regel nach etwa drei bis vier Wochen überstanden, wobei die eignetliche Ansteckungsgefahr bereits nach 14 Tagen vorüber ist. Nach überstandener Augengrippe sollten Sie Ihre Augen noch etwas schonen.

Augengrippe Meldepflicht in Deutschland

Die Symptome der Augengrippe sind ähnlich wie bei der normalen Bindehautentzündung, doch die sogenannte epidemische Bindehautentzündung ist sehr gefährlich, da zwischen dem ersten Kontakt mit dem Erreger und dem Auftreten der Beschwerden können acht bis neun Tage vergehen können, Das besondere an der Augengrippe (Keratokonjunktivitis epidemica) ist ihre außerordentlich hohe Ansteckungsrate. Daher kommt es in Krankenhäusern und Schulen immer wieder zu regelrechten Epidemien aufgrund einer Verschleppung der Keime, was wiederum zur Meldepflicht der Augengrippe in Deutschland geführt hat. Die Augengrippe verbreitet sich durch Schmierinfektion, durch die Tränenflüssigkeit. Da die Inkubationszeit der Viruserkrankung fünf bis zwölf Tage dauern kann, können Betroffene die Viren bereits weitergeben, bevor sich eigene Symptome der Augengrippe zeigen.

 

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Die Augengrippe als meldepflichtige Viruserkrankung

Spätestens wenn ein Arzt die Augengrippe im Konjunktivalabstrich nachweist, muss er dies umgehend beim Gesundheitsamt melden. Dennoch werden an die Gesundheitsämter nur die Fälle herangetragen, die durch einen Nachweis aus dem Bindehautabstrich des Auges bestätigt werden, aber in manchen Bundesländern ist sogar schon der Verdacht auf Augengrippe meldepflichtig. Da Infektionen wie die Augengrippe jedoch nichts Außergewöhnliches darstellen und in jedem Jahr erneut auftreten, gibt es hin und wieder auch Perioden mit größerer Fallzahl. Statt Verunsicherung und Panikmache durch die Medien sind sachliche Informationen die beste Methode, um mögliche Epidemien einzudämmen. Wer die üblichen Hygienemaßnahmen beachtet, hat nur ein geringes Risiko, sich mit der Augengrippe anzustecken.

 

Bitte informieren Sie sich zu diesem Thema bei Ihrem Hausarzt und beachten auch die aktuellen Berichte beim Robert Koch Institut (RKI). Die auf dieser Seite eingeblendeten Artikel zur Desinfektion stammen von Drittanbietern (z.B. Amazon) und es kann keine Garantie für die Richtigkeit der gemachten Angaben übernommen werden. Informieren Sie sich im Vorfeld direkt beim Anbieter und konsultieren Sie vor einer Anwendung immer einen Arzt oder Apotheker.

 

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